Foto © 2020 Leni O.
 

vita

Geburtsdatum 

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Gesang

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Arbeit

 

Ausbildung

2017-2021

2016-2017

30.09.1996

Zürich

Schweiz und Deutschland

181 cm

blau-grün

braun

schlank

Deutsch, Schweizerdeutsch (Muttersprache), Englisch (fließend), Französisch (fließend), Italienisch (GK), Chinesisch (GK)

Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Schwäbisch

 

Bariton

Gitarre (sehr gut), E-Bass, Klavier, Schlagzeug (GK), Erfahrung in Band und Songwriting

Clown, Ski, Yoga, Reiten, Bühnenfechten

Ensemblemitglied am ITZ, Zimmertheater Tübingen

 

Zürcher Hochschule der Künste

Bachelor Theater, Vertiefung Schauspiel

Universität Zürich

Englische Literatur / Geschichte / Sinologie

bio

Morris Weckherlin wurde 1996 in Zürich geboren und wuchs in einer Villa Kunterbunt auf, in der Geschichten, Theater und Musik stets eine große Rolle spielten. Mit 13 inszenierte er sein erstes eigenes Theaterstück und besuchte insgesamt elf Jahre lang klassischen Gitarrenunterricht, klimperte Flamenco, Bossa Nova und Bach. Während des Gymnasiums grüßte er Ovid, es erblühte sein Faible für Sprache und Literatur und er begann Schauspiel- und Improvisationsunterricht zu nehmen.

 

Als Maturitätsarbeit schrieb er eine Novelle und inszenierte sie als szenisch-musikalische Lesung. Von 2016 bis 2017 studierte er an der Universität Zürich Englische Literaturwissenschaft, Geschichte und Sinologie. An der Beijing University of Foreign Studies vertiefte er einen Sommer lang seine Chinesischkenntnisse in Wort und Schrift. Er verließ die Universität, um sich ganz dem Theater zu widmen.

 

2017 begann er sein Schauspielstudium an der Zürcher Hochschule der Künste. Mit dem Regisseur Alexander Stutz entwickelte er die Performance "Tender Skin", die sich mit dem immer noch bestehenden Blutspendeverbot für homosexuelle Männer in der Schweiz auseinandersetzte. 2018 spielte er in "Strandzha" in der Regie von Sasha Davydova, eine Stückentwicklung in Kooperation mit der internationalen Tanzcompany Kittyking, die die Wälder Bulgariens, die Außengrenzen Europas, in den Fokus rückte. Am Wildwuchs-Festival Basel 2019 unter der Leitung von Gunda Zeeb zeigte er die Performance-Installation "intim, öffentlich", die sich mit dem Thema Sexualität von Menschen mit Behinderungen auseinandersetzte.

 

Im Theater der Künste Zürich stand er in zahlreichen Produktionen auf der Bühne, so zum Beispiel 2019 in "Revolution zum Frühstück" (Regie: Stijn Renger Dijkema), im Rahmen des Liederabends "Wünsch dir was" unter der Leitung von Georgette Dee, sowie in der Produktion "Dass ich sterben würd, das wusst ich schon", das auf dem Mythos der Antigone basierte (Regie: Max Woelky und Florian Lampert). 2020 zeigte er zusammen mit Sophie Eglin den komödiantischen Liederabend "Brecht brechen bis zum Brechreiz".

 

Während seines Studiums war er Teil der Schauspielschul-Band "Friedhelms Pudel" unter der Leitung von Carolina Bigge (Thalia Theater Hamburg) und spielte dort E-Gitarre, E-Baß, Klavier und Schlagzeug und sang selbst geschriebene Songs. Außerdem besuchte er einen Clown-Workshop bei Peter Shub und einen Commedia-dell-Arte-Workshop bei Michael Moritz.

 

Filmerfahrungen sammelte er als Frédéric in "Imago" (Regie: Rémy Blaser, Tellfilm-Produktion) sowie als Fisch in "Fisch" (Regie: Emanuel Hänsenberger). Außerdem ist Morris Weckherlin des öfteren als Sprecher tätig.

Im Rahmen seiner Bachelor-Abschlußarbeit drehte er den Kurzfilm "Die Anderen", den er während des Covid-Lockdowns selbstständig konzipierte, umsetzte und spielte. Er untersucht darin die am Theater und im Film immer noch häufig unterrepräsentierten "Anderen", also Nicht-Männer, Nicht-Weißen, Nicht-Heteros, wie und in welcher Form sie dargestellt werden könnten und in welcher Beziehung solche Darstellungen zur politischen Verantwortung der Kunst stehen.

 

Während der Spielzeit 2020/21 war er Studiomitglied am Theater Chemnitz. Derzeit spielt er dort Adam in "das maß der dinge" (Regie: Ulrike Euen), im Märchen "Die Feuerrote Blume" (Regie: Jens Kerbel) und gestaltet in kollektiver Arbeit eine Stückentwicklung zum Thema Klimakrise namens "Der Elefant im Raum" mit.

Ab der Spielzeit 2021/22 ist Morris Weckherlin Ensemblemitglied am ITZ (Institut für theatrale Zukunftsforschung) am Zimmertheater Tübingen.

theater
Theater

"Das Mass der Dinge" | Theater Chemnitz

Rolle: Adam | Regie: Ulrike Euen

"Das Mass der Dinge" | Theater Chemnitz

Rolle: Adam | Regie: Ulrike Euen

2019

"Das Mass der Dinge" | Theater Chemnitz

Rolle: Adam | Regie: Ulrike Euen

"Das Mass der Dinge" | Theater Chemnitz

Rolle: Adam | Regie: Ulrike Euen

2020

"Der Elefant im Raum" | Theater Chemnitz

Spiel und Konzeption in kollektiver Arbeit

"Die Feuerrote Blume" | Theater Chemnitz

Rolle: Knecht, Taube | Regie: Jens Kerbel

"das maß der dinge" | Theater Chemnitz

Rolle: Adam | Regie: Ulrike Euen

"Brecht brechen bis zum Brechreiz – Ein Liederabend" | Theater der Künste Zürich

Rolle: Kabarettist | Regie: Morris Weckherlin & Sophie Eglin

"Dass ich sterben würd, das wusst' ich schon" | Theater der Künste Zürich

Rolle: Kreon/Ensemble | Regie: Max Woelky & Florian Lampert

"Naomi | Theater Stadelhofen

Rolle: Androide | Regie: Kollektiv 3700 Grad

"intim, öffentlich" | Wildwuchs Festival Basel

Performative Installation | Leitung: Gunda Zeeb

"Strandzha" | Freie Szene Zürich

Performer/Tänzer | Regie: Sasha Davydova

"Tender Skin" | Zürcher Hochschule der Künste

Performer | Regie: Alexander Stutz

2019

2018

2021

film

2020

"Anagnorisis" | Zürcher Hochschule der Künste

Rolle: Mann | Regie: Simona Volpe & Elias Bötticher

"Biozid" | Zürcher Hochschule der Künste

Rolle: Alex | Regie: Zoé Kugler & Angelika Federer

"Fisch" | Zéphyr Combo

Rolle: Hauptrolle | Regie: Emanuel Hänsenberger

"Die Anderen" | Zürcher Hochschule der Künste

Kurzfilm im Rahmen der Bachelorarbeit | Regie, Umsetzung, Spiel: Morris Weckherlin

"Imago" | Tellfilm

Rolle: Frédéric | Regie: Rémy Blaser

"Motel" | Zürcher Hochschule der Künste

Rolle: Chris | Regie: Léa Gygli

2019

2018

2021

sprechen

2019

DAVOS MUSIKFESTIVAL

Sprecher | Intendanz: Marco Amherd

"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" | Hörspiel, Theater Chemnitz

Rolle: Räuber, Stadtwächter | Regie: Susanne Stein

 

"History App" | Hörspiel, Zürcher Hochschule der Künste

Rolle: Theo | Regie: Matyas Fabian & Nicola Fürer

"Die Mutter aller Zwänge" | Hörspiel, Zürcher Hochschule der Künste

Rolle: Sprecher | Regie: Livio Beyeler & Eloisa Göldi

2018

2020

2021